Projekt „Licht im Dunkeln“

Oder: Kunst als besonderes Erlebnis für Demenzkranke

Für Menschen, die unter Demenz leiden, kann Kunst besonders beeindruckend sein, weiß Pädagogin Brigitte Leeser. „Weil sie besonders feinfühlig sind und mit großer Offenheit die besondere Atmosphäre der Räume und die Schönheit der Bilder wahrnehmen.“ Bilder können auch Erinnerungen auslösen: „Einmal hatten wir einem Teilnehmer, der ein passionierter Segler war, versprochen, Bilder mit Wasser und Schiffen anzusehen – von Liebermanns Booten, über Kalkreuth bis zu den impressionistischen Vorläufern und Bildern vom Elbstrand und von Blankenese“, so Brigitte Leeser. Deshalb möchten wir als Stiftung demenziell erkrankte Menschen mit ihren Angehörigen unterstützen — und besonders jene, die sich einen solchen Ausflug finanziell nicht leisten können.

Für uns ist dabei ein zentraler Faktor, dass die Fachkräfte in der Kunsthalle ständig weitergebildet werden und einen sensiblen Umgang mit den Patienten und Ihren Angehörigen pflegen. Eine Schulung für die Museumspädagogen wurde bereits finanziert und durchgeführt, weitere sind vorgesehen.

Bereits seit dem Jahr 2016 bieten wir Führungen für Demenzkranke in der Kunsthalle an, in Hamburg sind wir die ersten, die diese Führungen anbieten. Seit 2019 weitet sich das Projekt auf das MARKK-Museum (ehemals Museum für Völkerkunde) in Rotherbaum aus.

Lust auf weitere Eindrücke? Hier finden Sie einen ausführlichen Projektbericht: Projektmomentaufnahmen_LichtimDunkeln_AG

 

Keyfacts:

Projekt „Licht im Dunkeln-Kunst für Demenzkranke“ in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle und dem MARKK – Museum am Rotherbaum.

8 Workshops p.a.